Kinvara – Kleines Hafenstädtchen an der Galway Bay

Von Michael Koopmann
Dieser Kurztrip ist Teil einer größeren Reise: Mein Irland
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Kinvara ist ein kleines irisches Hafenstädtchen am Südrand des County Galway an der Galway Bay. Viele die Irland besucht haben werden hier auf dem Weg zu den ‚Cliffs of Moher‘ schon mal mit dem Bus oder Auto durchgeeilt sein.

Kinvaras bunte Häuser

Nur wenige Reisende nehmen sich die Zeit hier mal anzuhalten oder gar eine Nacht zu bleiben. Dabei ist Kinvara, wie soviel andere kleine Orte in Irland, ein wunderbares Kleinod. Weiter hat der Ort den Vorteil das er auch sehr gut als ‚Kurztrip‘ von Galway aus zu erreichen ist. Die Bus-Linie 350 fährt alle 2 Stunden auf dem Weg nach Doolin hier vorbei.

Kinvara bietet eigentlich alles was man (als Tourist) braucht: Einen Hafen, eine Burg, eine handvoll Cafes und natürlich auch einige Pubs. Eigentlich perfekt!

Die Busse halten mitten in dem kleinen Ort mit seinen bunte Häuser. Von hier aus sind es nur ein paar Schritte bergab zur Quay (Kai-Mauer) und zu den ersten Schiffen die im Wasser fest gemacht wurden. Weiter Rechts geht es dann zum kleinen Hafen. Hier findet man vom Restaurant, über Weinbar & Cafes bis natürlich zum Pub alles für ein paar schöne Stunde. Ich finde es gibt nichts besseres als bei einem schönen Pint aufs Wasser zu schauen?

Blick vom Hafen auf Dunguaire Castle

Folgt man der Hauptstrasse (N67) etwas aus dem Ort raus kommt man zum Dunguaire Castle. Es handelt sich hierbei um ein typisches Tower House aus dem 16. Jahrhundert. Es hat seinen Namen vom alten Dun des Königs Guaire von Connacht. Guaire war für seine Gastfreundschaft und Großzügigkeit bekannt. Mir blieb diese bisher leider verwehrt da in den Wintermonaten wenn ich in Kinvara war das Castle leider immer geschlossen war. Dann halt beim nächsten Male.

Zurück im Ort kann man mal versuchen die St. Coman’s Church zu finden. Das älteste Gebäude des Ortes ist komplett versteckt hinter der ersten Häuserzeile am Hafen. Inzwischen ist das Gebäude so von Häuser eingekreist das es keinen offiziellen Zugang mehr zur Kirche und dem Friedhof gibt. Leider ist der Zustand auch sehr schlecht sodass es mit Sicherheit gut ist wenn nicht noch die Touristen die Konsistenz des Gebäude verschlechtern.

Für den Abend kann ich sehr ‚Tullys‘ Pub empfehlen. Ein kleiner unscheinbarer Pub mit toller Atmosphäre. Bei Live Musik am Kamin kann man wunderbar entspannen, das Erlebte des Tages bei einem Pint verarbeiten oder wie ich Postkarten schreiben. Aber Achtung: Kinvara liegt nicht weit von Lisdoonvarna, Heimat des Matchmaking Festivals‚. Auch die Einwohner Kinvara verstehen sich prima darin ihre Gäste zu verkuppeln.

Im folgenden noch ein paar Links zu weiteren Blogs:

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