Selbstporträt

Von Michael Koopmann

Seit einiger Zeit höre ich viele Podcasts zum Thema Fotografie und bin hier auch bei dem tollen Podcast ‚Fotografie tut gut‘ vom Falk Frassa gelandet. Ein Podcast dessen Claim ‚...für mehr Achtsamkeit und positives Denken in der Welt der Fotografie. Und wenn Du magst, gern auch, mehr Achtsamkeit und positives Denken durch die Fotografie.‚ mir sehr zusagt. Dieser Podcast hat doch so einiges in meinem Kopf bewegt seit dem ich ihn höre. Seit kurzem bin ich so auch Mitglied geworden im ‚Freundeskreis‘, dem SLOWcialmedia Angebot von ‚Fotografie tut gut‘ – eine wunderbare kleine Community zu Fotografie.

In der Gruppe ‚Über den Tellerrand‚ ist das Ziel jeden Monat in eine neue ‚fotografische Welt‘ einzutauchen. Für diesen Mai lautet hier das Thema ‚Der Star vor der Kamera bist Du‘ – also Selbstporträts. Ein Thema was mir so gar nicht liegt, aber ich möchte euch hier teilen was ich schon im Freundeskreis gepostet haben.

Selbst? Porträt?

Oh ha! Als ich das mit den Selbstporträts im Freundekreis-Podcast gehört habe dachte ich direkt: Schade, bei der Monatsaktion bist du dann halt nicht dabei. Porträt-Fotografie ist so überhaupt nicht meins und dann auch noch von mir Selbst? Sogar Selfies mag ich nicht. Ich schau auf fast jedem Foto was von mir gemacht wurde meist merkwürdig bis damlich in die Linse. Selbst-Versuche bei denen ich dann auch noch die Kamera, Licht, Auslöser und noch meine Mimik bedienen muss sind bisher  immer daneben gegangen. Das wird nix….

Naja aber Versuch macht klug, dies hatte ich ja bereits unter den anderen Faden gestern in die Kommentare geschrieben, also will ich es zumindest mal probieren. Ist ja auch schnell wieder gelöscht so ein Bild. Wegen Corona Quarantäne machte sich bei mir eh Langeweile breit, raus an die Sonne konnte ich auch nicht und so ganz Fit im Kopf war ich sowieso nicht. Ein Aufnahme-Platz fand sich in meiner Küche, hier hatte ich heute eh mal wieder etwas Platz geschaffen. Also die Kamera mit Stativ auf die eine Seite des Tisches gestellt und mich auf die andere Seite gesetzt. Zum Start um die Situation aufzulockern Blumen, ein Glas Wein und ein paar Nette Worte und es konnte los gehen…. (Nein soweit musste ich gar nicht gehen. Die Kamera und ich kennen uns ja schon länger 😉 )

Als Objektiv hab ich mein 50mm drauf gepackt. Eigentlich vor allem um zumindest schonmal die Brennweite als veränderbares Element ausschliessen zu können. Das Tablet lag auf den Tisch und diente als Fernauslöser sowie erste Kontrolle Instanz. Und so habe ich  dann einfach mal draufgehalten und versucht zu lächeln. 

Da Corona in meinem Kopf wieder hämmerte war es Zeit für eine kleine Pause. Nach etwas Ruhe habe ich mir ein paar Bilder ins Lightroom gezogen und war fast erschrocken: Da waren echt ein paar Bilder dabei die gar nicht so schlecht sind. Mit etwas Regler schubsen sogar fast vorzeigbar. 

Über den Abend hab ich dann noch zwei weitere Durchgänge gemacht mit dem Setup und etwas gespielt. Heute haben ich das Material dann nochmal gesichtet + bearbeitet und selbst nach einer Nacht bin ich noch ganz zufrieden damit. 

Hui dieses über Tellerrand schauen ist aber echt ein Ding. Das funktioniert ja und hat richtig Spass gemacht. Somit schreiben ich hier und hänge ein paar Bilder von meinem intimen Abend mit mir und meiner Canon an. 

Ich wünsche euch viel Spass damit und freue mich über eure Kommentare hier oder im Freundeskreis. 

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